Chronik

Ihr Schaustellerunternehmen Straßmeier

1933 kam Heinrich Straßmeier, der Großvater des jetzigen Inhabers, als Mechaniker einer Motorradartistentruppe zur bekannten oberösterreichischen Schaustellerfamilie Sonnberger, die zu einer „der alten Dynastien“ gehörte.

Nach Saisonende blieb Heinrich Straßmeier bei den Sonnbergers und baute 1934 mit Hilfe zweier Schwertberger Betriebe für Karl Sonnberger eine Todeskugel. Er erlernte und lehrte Theresia Sonnberger, einer der „5 Sonnberger-Dirndln“ seines späteren Schwiegervaters das Fahren (Europas erste Todesfahrerin).

Sie erreichten unter den Künstlernamen „Heinz und Gitta Gordon“, einen durchschlagenden Erfolg und einen großen Bekanntheitsgrad.

1937 kaufte er mit Karl Sonnberger eine Krinoline, die sie bis zum Tod Karl Sonnbergers im darauffolgenden Jahr gemeinsam betrieben.

1939 heiratete er dessen Tochter Aloisia Sonnberger und in der Folge machte sich Heinrich Straßmeier mit einer Schleuderbahn, einem Ringwerfen und einer Schießbude selbständig.

Ende 1947 nach der Rückkehr aus dem Krieg begann ein Neuanfang mit einer Schießbude und er baute „Die verhexte Burg“. In den anschließenden Jahren wurde aus der Burg „Das lustige Haus“, und es kamen noch 3 Schaubuden (die Weltsensation „Halb Mann – Halb Frau“, der Fakir „Ben Amalfo“ – damaliger Weltrekordinhaber im lebend Begraben sein, sowie die bekannte Tiertruppe von „Ferry Colda“) und das Geschicklichkeitsspiel Balio dazu.

1958 erwarb er mit seinem Freund und Kollegen Franz Wolf als Partner ein Autodrom und 1967 ein Riesenrad.

1970 wurde der Anteil von Franz Wolf übernommen. Im Laufe der Jahre wurden noch eine Schiffschaukel und ein Kettenkarussell angeschafft. Einzelne Geschäfte wurden inzwischen immer wieder stillgelegt oder verkauft.

1976 übergab Heinrich Straßmeier den Betrieb an Karlheinz Straßmeier und dieser vergrößerte ihn mit tatkräftiger Unterstützung seiner Gattin Elfriede 1978 durch den Round-Up II und das Kinderkarussell Baby-Flug, 1984 mit einem 2 Säulenskooter und 1991 durch den Spielepavillon Kranspiel (Greifer).

1997 ließ Heinrich Straßmeier II die derzeitige Attraktion – das Überschlagkarussell Kamikaze durch die italienische Firma „FarFabbri“ bauen.

1998 übernahm er auch den elterlichen Betrieb und bereist damit derzeit mit den Geschäften KAMIKAZE, AUTOSKOOTER, BABY-FLUG, SCHIESSBUDE und GREIFER das Bundesgebiet.



Auszeichnungen:

  • 1974 – Silbernes Ehrenzeichen der Republik Österreich
  • 1986 – Wirtschaftsmedaille der Stadt Linz
  • 1986 – Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich

Ihr Schaustellerunternehmen Straßmeier aus dem Bezirk Perg – Erfahrung seit dem Jahr 1933

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